Garten- & Landschaftsbau-Verband

Wasserspiele

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Wasser ist für uns zwar ein selbstverständliches Element, übt aber trotzdem große Faszination aus.

Vor allem auf Kinder. Sie spielen besonders gern mit und im Wasser. Welche Vorschriften dabei für Spielplatzbetreiber zu beachten sind, weiß das Team des Spielplatzbauer Verbands Austria.

Spielen mit Wasser kann man auf die unterschiedlichste Weise: Ob Kinder in der Sandkiste Wasser verwenden um Matsch damit herzustellen, oder ob ein Wasserlauf dazu anregt Hindernisse zu errichten um den Weg des Wassers umzuleiten. Kinder finden es spannend, Wasser beim „Arbeiten“ am Wasserrad oder einer Wippe, die durch das Wasser bewegt wird, zuzuschauen. Sie lieben es durch einen Wasserstrahl zu laufen und sich nass spritzen zu lassen. Wasser in den unterschiedlichsten Erscheinungsformen – als Strahl, als Regen, als Schwall oder als feiner Sprühnebel – fasziniert Jung und Alt gleichermaßen. Und der Kühleffekt an heißen Tagen wird gerne in Anspruch genommen.

Die wichtigsten Anfoderungen Das Spiel mit Wasser hat aber, wie viele Dinge, zwei Seiten. In diesem Fall sind es Vorschriften, die den Betreibern außer der angenehmen Seite Verpflichtungen auferlegen, nämlich sich um Vorbeugungsmaßnahmen zu kümmern, die Wasser „ungefährlich“ machen. Hört sich ein wenig kompliziert an, ist es aber nicht.

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Wenn Wasser am Spielplatz angeboten wird, muss der Betreiber sicherstellen, dass es frei von gefährlichen Keimen ist, also Trinkwasserqualität aufweist. Das verwendete Wasser muss auch abfließen oder versickern können, so dass sich keine dauerhaften Pfützen bilden in denen wieder Keime wachsen könnten. Es ist wichtig, in welchen Mengen Wasser verwendet wird, denn Wasser kostet Geld, und der Verbrauch muss bezahlt werden.

Für alle diese Anforderungen gibt es Vorschriften, Auflagen und Normen – auf einem Spielplatz sowieso. Wasserspielplätze werden, genauso wie andere öffentliche Einrichtungen, ständig gewartet und kontrolliert, die Wasserqualität wird überwacht, und es wird für den Benutzer sichergestellt, dass die Verwendung ungefährlich ist.

Was damit aufgezeigt werden soll? Oft sind es die einfach wirkenden „Attraktionen“, die als selbstverständlich angesehen werden. Wasser ist eben da. In Wahrheit aber ist schon die Bereitstellung von Wasser auf einem Spielplatz ein logistischer Aufwand, um die Vorschriften einzuhalten und das Wasser nach der Verwendung wieder ordentlich abzuleiten. Dazu kommen natürlich auch wartungstechnische Aufwendungen, damit die Armaturen funktionieren und sauber gehalten werden. Dass die Leitungen dicht sind, dass der Kanal nicht verstopft und dass im Herbst die Wasserleitung entleert wird, damit sie nicht auffriert, sind Einzelheiten um die sich der Nutzer meist keine Gedanken macht, weil: „es funktioniert doch“. Wenn es aber nicht funktioniert oder etwas passiert, dann wundert sich der Nutzer, denn es ist doch „nur“ Wasser, und das ist immer da.

SBVA 3 smalIn diesem Sinne soll dieser Artikel alle, die am Spielplatz oder auch im Bad oder zu Hause mit dem wunderbaren Element Wasser hantieren, ein wenig öfter daran denken lassen, dass es in vielen Teilen der Welt nicht selbstverständlich ist, dass Wasser in solcher Qualität und Menge zur Verfügung steht.

Viel Spaß beim Spielen mit dem wunderbaren Element Wasser!

 

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